Medien: Der Mobile Reporter ist immer unterwegs

17 11 2011

Stift und Papier sind für den Mobilen Reporter zu wenig

„Sie sind ja ein Experiment“, sagt ein Master-Student im Dortmunder Journalistik-Studiengang zu Nico Drimecker und schiebt dann noch augenzwinkernd hinterher: „Also nicht Sie als Person, sondern Ihr Job!“

Drimecker grinst. Das mit dem Job stimmt: Er ist Journalist bei den Ruhr Nachrichten (RN), aber nicht irgendeiner. Die Leser kennen ihn wohl dadurch, dass er im August diesen Jahres einmal quer durchs Verbreitungsgebiet gewandert ist. Aber nicht aus Jux und Tollerei, sondern mit etwa 23 Kilogramm schwerem Marschgepäck, darin ein Notebook mit UMTS-Zugang, zwei Smartphones sowie eine Profi-Kamera. In diesen zwei Wochen fand sprichwörtlich ein Testlauf für seinen Job statt, den es vor ihm so noch nicht gab: der „Mobile Reporter“. Den Rest des Beitrags lesen »





Kommentar: „Zeit“-Journalisten vs. feiger Pazifismus

4 11 2011

Zwei Kollegen der „Zeit“ haben es gerade nicht leicht. Für einen Artikel, in dem Andrea Böhm und Jochen Bittner begründet dargelegt haben, warum sie den Krieg gegen den libyschen Gewaltherrscher Gaddafi für gerecht halten, ernten die beiden heftige Kritik vieler Leser.

Es ist schade, dass Journalisten solche Wahrheiten offenbar nicht mehr ungestraft äußern dürfen, ohne von einem wütenden Foren-Mob überrannt zu werden. Den Rest des Beitrags lesen »





Kommentar: Generalverdacht gegen katholische Pfarrer ist fatal

24 09 2011

Im vergangenen Jahr wurde aufgedeckt, wie über viele Jahre hinweg Kinder von katholischen und evangelischen Priestern sowie Pädagogen wie beispielsweise an der Odenwaldschule sexuell missbraucht worden sind.

Die katholische Kirche hat zwar Hilfe bei der Aufklärung versprochen, dies jedoch oftmals nur halbherzig getan. Dämlich auch, dass einige Kirchenfunktionäre sagten, es handle sich bei der Aufdeckung durch die Medien um eine Kampagne gegen die katholische Kirche.

Trotzdem sollte man bei allem eines nicht vergessen: Die überwiegende Zahl der katholischen Priester sind normale Menschen wie Du und ich, die den Missbrauch von Kindern zutiefst verabscheuen.

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Kommentar: Auch Linksextreme sind gefährlich!

4 09 2011
Beispielbild: Linke Krawallen in Berlin 2001

Linke Gewalt wird von vielen verharmlost (Beispielbild von Ausschreitungen in Berlin 2001)

In Dortmund haben sich vergangenen Samstag viele Bürger zusammen mit Vertretern der Stadt, der Kirchen, von Vereinen und Initiativen demonstrierenden Nazis in den Weg gestellt. Toll, dass sie damit ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit setzen, denn in Dortmund gibt es viel zu viele Rechtsextreme.

Doch darüber hinaus hat der Tag auch gezeigt, welche unterschätzte Gefahr vom Linksextremismus ausgeht: Linksradikale griffen Polizisten an und verletzten dabei einige von ihnen. Den Rest des Beitrags lesen »





Loveparade: OB Sauerlands Abwahl ist umstritten

22 07 2011


Für die Loveparade-Katastrophe im Juli 2010 machen viele Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) mitverantwortlich. Weil er jedoch nicht zurücktreten will, wollen ihn seine Gegner aus dem Amt wählen. Wie das funktionieren soll und warum manche trotzdem zu Sauerland halten, zeigt dieser Beitrag des Dortmunder Campusfernsehens DO1.

Der Beitrag ist Teil einer Sondersendung anlässlich des Jahrestages des Unglücks. Darin haben sich meine Kollegen und ich mit der Frage beschäftigt, wie das Geschehen vom 24. Juli 2010 noch heute in der Ruhrgebietsstadt nachwirkt. 





Suche: Diplom-Arbeits-Verfasser. Biete: Geld.

15 07 2011


Wer bei seinen wissenschaftlichen Arbeiten betrügt, kann früher oder später große Probleme kriegen. Ein ganz prominentes Beispiel für aufgeflogene Schummler ist CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg. Er hatte für seine Doktorarbeit aus anderen Werken abgeschrieben, ohne auf diese Quellen hinzuweisen.

Andere dagegen beauftragen lieber gleich professionelle Ghostwriter, damit diese Auftragsschreiber diskret und für eine Menge Geld die Abschlussarbeit verfassen. Meine Kollegen vom Dortmunder Campusfernsehen DO1 haben den Ghostwriter Christoph Steven getroffen (Video 26:40 Min.). Damit auch die Hörer unseres Uni-Radios eldoradio* auf diesen spannenden Beitrag und unsere Spezial-Sendung zum Thema Job und Karriere aufmerksam werden, habe ich bei eldoradio*-Moderatorin Ann-Kristin Herbst die Werbetrommel gerührt.





Kommentar: Frauenfußball und das grobe Foul der „taz“

10 07 2011

Wenn es in Deutschland eine Zeitung gibt, die für sich den Kampf für Gerechtigkeit gepachtet haben will, dann ist das die „taz“. Sie gibt sich gerne als Kampfblatt für Menschenrechte, insbesondere auch für die Rechte von Frauen. In einem Sport-Artikel beleidigte die linksgerichtete „taz“ die WM-Fußballerinnen nun als „Schlampen“ und „Japsinnen“.

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Milow und die dicken Frauen

8 07 2011


Die Musik von Milow passt sehr gut zum Sommer. Eingängige Melodien und Milows Fokus auf Gesang und Akustikgitarren geben ihr eine gewisse Leichtigkeit, anstatt dass sie schwer im Magen liegt. Ideal also für ein Konzert am Abend eines 36 Grad heißen Tages Ende Juni. Milow ist an diesem Tag in einem leeren Pool eines ehemaligen Schwimmbads in Castrop-Rauxel aufgetreten.

Vor dem Konzert habe ich ihn für das Dortmunder Campusfernsehen DO1 interviewt und ihn u.a. gefragt, ob sein Herz tatsächlich für enorm übergewichtige und übelriechende Frauen schlägt. Danke an meine Kollegen von DO1 für die redaktionelle Arbeit, die Kameraarbeit und den Schnitt!





Resonanz der Bochumer auf Frauen-WM ist verhalten

4 07 2011



Der Ruhrpott ist fußballverrückt – das zeigt nicht zuletzt die Euphorie in Dortmund anlässlich der Meisterschaft 2011. Doch beim Frauenfußball ist die Begeisterung längst nicht so ausgeprägt. Wie groß die Resonanz auf die Frauen-WM im Austragungsort Bochum ist, haben meine Kollegin Laura Collmann und ich für das Dortmunder Campusfernsehen DO1.TV herausgefunden.





Dortmunder Westpark wird 200 Jahre alt

6 06 2011



Der Dortmunder Westpark ist ein beliebter Erholungsort für Familien und Studenten. Da dort aber auch Drogendealer auf Kundschaft hoffen, leidet sein Ruf in Dortmund. Anlässlich des 200. Jubiläums des Parks fand eine viertägige Feier mit Bands, Folkloregruppen und einem Kinderprogramm statt. Für das Dortmunder Campusfernsehen DO1.TV waren eine Kollegin und ich vor Ort.





Kommentar: Der BILDblog – auf dem Weg zum Meinungswächter?

6 05 2011

Nach falschen Fakten knöpft sich der BILDblog nun offenbar auch „falsche Ansichten“ vor und zeigt hierbei ein seltsames Verständnis von Presse- und Meinungsfreiheit.

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Priesterkandidat Christoph hat keine Angst vor dem Zölibat

3 05 2011



Christoph Werecki hat sich für einen besonderen Beruf entschieden: Der 25-Jährige wird katholischer Pfarrer. Wie er mit blöden Sprüchen und der Aussicht umgeht, wegen seines späteren Jobs auf Sex und Partnerschaft verzichten zu müssen, hat er mir kürzlich erzählt. Der Beitrag entstand für das Dortmunder Campusfernsehen DO1.





Der KI.KA und die Beule in der Hose

1 05 2011

Mit einem Zeichentrickfilm gibt der KI.KA Tipps für die Pubertät.

Mal Hand aufs Herz: Wer von uns wusste schon im Alter zwischen 11 und 14 Jahren ganz genau, wie er mit all den Veränderungen in der eigenen Hose eigentlich so genau umgehen soll?

Ich bin jedenfalls froh, dass mich die "Bravo" damals schlauer gemacht hat. Denn wohin gut gemeinte, aber oftmals einfach dämliche Tipps für den Umgang mit dem anderen Geschlecht führen können, sieht man in unzähligen Teenie-Komödien. Man denke nur mal an American Pie.

Die Pubertät ist schon an sich eine schwierige Zeit, in der man sich, egal ob Junge oder Mädchen, vielen Veränderungen stellen muss. Da ist es hilfreich, wenn einem jemand praktische Ratschläge erteilt, und zwar in Form von Wissen statt Halbwissen.

Deshalb finde ich es gut, dass der KI.KA in der Reihe "Du bist kein Werwolf – Über Leben in der Pubertät" vor kurzem Tipps für Teenies ausstrahlte. Darunter befindet sich auch ein Video, in dem Jungs erklärt wird, wie sie am besten damit umgehen, wenn sie in unpassenden Situationen plötzlich eine Erektion bekommen.

Klar, für uns Erwachsene mag es ulkig erscheinen, was da erklärt wird. Aber liebe Männer, stellen wir uns doch nur mal vor, wir seien wieder 13 Jahre alt und würden ausgerechnet vor den Augen der anderen oder sogar der Klassen-Schönheit eine gut sichtbare Beule in der Hose bekommen.

Lieber ein Aufklärungsvideo mehr, als sich wegen des ungeschickten Umgangs mit einem Ständer für die nächsten Jahre zum Gespött in der Schule und im Bekanntenkreis zu machen. Denn eines wissen wir auch: In Sachen Mobbing und Spott brauchen die meisten Jugendlichen keine Nachhilfevideos.


Dieser Artikel ist auch auf Medien Monitor erschienen.





Dortmunder Osterkirmes: Veranstalter rechnen mit 25 Prozent mehr Besuchern

26 04 2011


Ähnlich wie der BVB kann der Dortmunder Osterkirmes auf eine über hundertjährige Tradition zurück blicken. Für das Dortmunder Campus-TV DO1 haben sich zwei Kolleginnen und ich dort umgesehen und mit Schaustellern und Besuchern gesprochen.





Boris Gott und die Sache mit dem Ikea-Bällebad

9 02 2011


Der Dortmunder Musiker Boris Gott hat sein viertes Album veröffentlicht und war deshalb zu Gast in der Talksendung „Backstage“ unseres Dortmunder Campusfernsehens DO1. Im Interview habe ich mich mit ihm unter anderem über Alkohol und Texte zwischen Charles Bukowski und Schlager unterhalten und außerdem erfahren, was seine Mutter von seinem Lebensstil hält.








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